Mittwoch, Dezember 13, 2006

abflug nach berlin

...mit ein wenig wehmut verlassen wir heute abend den suedamerikanischen kontinent. es gab viele neue beeindruckende momente in den letzten 4 wochen, aber auch ueberraschende dinge die wir nicht erwartet haben. -
wir werden euch informieren, um an einem abend mit caipi und rodizio bei uns zu hause die heisstesten stories und frischesten fotos aus brasilien anzuschauen.

Dienstag, Dezember 12, 2006

die schlechtwetterinsel

so, jetzt hoert ihr nochmal was von mir zu ilha grande, unserem letzten stop vor der heimreise. nach einem lustigen tag in rio bei ruama und ihren neuen gaesten sind wir am letzten donnerstag zur ilha grande aufgebrochen und mit glueck haben wir noch die faehre erwischt. ilha grande ist ueberzogen mit atlantischem regenwald und ziemlich bergig. man soll dort wunderschoen wandern koennen und bootsausfluege machen koennen. leider hat uns das wetter etwas einen strich durch die rechnung gemacht. am ersten tag hat es erstmal bis mittag ununterbrochen geregnet (von irgendwas muss der regenwald ja auch wachsen). dann hatten wir zwar zwei halbwegs trockene aber eben auch nicht sonnige tage. am samstag haben wir uns zu einer (von carsten schon beschriebenen) bootsfahrt hinreissen lassen. daraus haben wir gelernt, dass erstens samstag ein schlechter tag zum boot fahren ist, da alle brasilianischen familien die gleiche idee haben, und dass zweitens oekotourismus nicht mehr funktioniert, wenn 10 schiffe gleichzeitig eine tauch-lagune ansteuern.
deswegen haben wir uns am naechsten tag auf den weg auf die andere seite der insel gemacht - zu fuss. es war ein ganz schoener marsch aber das ziel dois rios - ein kleiner ort mit einem ehemaligen gefaengnis und einem langen strand mit zwei flussmuendungen dafuer ganz huebsch, leider ohne sonnenschein. jetzt sind wir wieder in sao paulo und werden die letzten 1,5 tage mit shopping und bier trinken verbringen :)

ilha grande und der grosse regen

wir sind wieder in sao paulo zurueck! ilha grande war bezaubernd, wenn da nicht diese vielen grosse wolken gewesen waeren. aber wir haben uns nicht die letzten tage vermiesen lasssen...
und unsere grosse schnorchel aktion mit ca. hundert anderen brasilianern koennte man auch als highlight unserer reise betrachten (hehe!)...hat trotzdem riesen spass gemacht...

Mittwoch, Dezember 06, 2006

wieder in der zivilisation

nach 5 wundervollen tagen auf der ilha de boipeba sind wir gestern wieder wohlbehalten in salvador angekommen und heute nun per flug wieder in rio bei ruama. in boipeba war es wirklich traumhaft. kaum touristen, ein vertraeumtes kleines dorf mit spielenden kindern auf der (sand)strasse, keine autos nur esel oder pferde, ebenso einsame straende mit einfachen improvisierten bars wo man unschlagbar guenstig fangfrischen langusten essen kann. klares wasser, palmen wohin das auge reicht. was will man dazu noch sagen, ausser dass es schwerfaellt wieder wegzufahren...
morgen geht es zu dem letzten zwischenstop unserer reise bevor wir nach sao paulo zurueckkehren - ilha grande. wieder eine insel, wieder autofrei und vielleicht wieder ein wunderschoener ort zum verweilen, wir werden sehen.

ilha de boipeba


einfach geniessen und traeumen! es gibt doch noch ein "paradise"...
anne wird euch mehr dazu schreiben...

Freitag, Dezember 01, 2006

buntes salvador

zwei ganze tage haben wir uns salvador, die erste hauptstadt brasiliens, angesehen und hier ist es wirklich sehr anders als in den metropolen im suedosten. die kleinen kolonailhaeuser und barockkirchen lassen sich nicht nur im wunderschoenen zentrum finden sondern auch zwischen modernen hochhaeusern. die stadt und ihre menschen (75% sind afrikanischer abstammung) sind sehr lebendig und lebensfroh. vorgestern haben wir uns das historische pelourinho im stadtzentrum angesehen und sind durch die kleinen bunten gassen spaziert. gestern haben wir dafuer das strandleben der bahianos (so heissen die einwohner des bundesstaates bahias) miterlebt. an einem kleinen strand mitten in der stadt tummelt sich alt und jung, umgeben von zahlreichen strandverkaeufern, die so gut wie alles verkaufen. das wasser ist sehr klar und hat badewannentemperatur. am abend hat uns fausto, ein HC-Mitglied aus Salvador, noch ein paar besondere plaetze in seiner stadt gezeigt so z.B. den stadtteil ribeira mit vielen alten kolonial-villen. frueher haben hier die reichsten einwohner von salvador gelebt. jetzt lebt dort die mittel- und unterschicht, weil die reichen vor lauter angrenzender armer stadtteile gefluechtet sind. paradox!
heute brechen wir auf nach morro de sao paulo und ilha da boipeba. man kann diese beiden trauminseln in 2 stunden per boot von salvador erreichen. dort werden wir ein paar tage mit schnorcheln, strandwanderungen, urwaldexpedition und bootsfahrt durch den mangrovensumpf verbringen. evtl. gibt es dort kein internet, so dass ihr euch etwas gedulden muesst ;)
(ein foto war diesmal nicht moeglich, da der pc in unserer pousada gnadenlos veraltet ist.)